Warnung vor einer drohenden Klimakatastrophe

9. Februar 2026


So lautet der Titel einer Veröffentlichung des Arbeitskreises Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) vor fast genau 40 Jahren, am 22. Januar 1986.
Diese Veröffentlichung war in Deutschland der Startschuss zur Klimapanik, die sich im Laufe der Jahre, eigentlich Jahrzehnte, immer weiter gesteigert und zu klimapolitischen Beschlüssen geführt hat, die letztendlich zur vollständigen De – Karbonisierung und mithin zur De – Industrialisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowohl in Deutschland als auch generell in Europa führen wird.

Die Energieversorgung unserer Wirtschaft basiert zu etwa 80% auf der Nutzung fossiler Energieträger, die gesamte, in vielen Jahrzehnten aufgebaute Energieinfrastruktur beruht darauf.

Diese Infrastruktur zu zerstören und durch eine neue zu ersetzen, die weder physikalisch noch technisch oder wirtschaftlich in der Lage sein wird, die alte zu ersetzen, wird zur Zerstörung der wirtschaftlichen Basis Deutschlands führen.

Das hört sich sehr extrem an, ist aber aktuelle gesetzliche Beschlusslage in Deutschland, untermauert durch Beschlüsse des BVerfG vom April 2021, und erst jüngst durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. Die Politik und die Gerichte haben beschlossen und verfügt, Deutschland in den wirtschaftlichen Abgrund zu stoßen. Man glaubt es nicht, es ist aber Tatsache.

Welche Annahmen und Vorhersagen sind in der Warnung der DPG vom Januar 1986 enthalten und was ist davon eingetroffen?

1. Es besteht der begründete Verdacht, dass bei weiterer Anreichung der Atmosphäre mit Klimagasen die Temperatur der Erde in den nächsten 50 – 100 Jahren um mehrere Grad steigen wird

2. Die äquatornahen Trockengebiete werden sich nach Norden ausdehnen und ua in Europa bis in den Mittelmeerraum verschieben

3. Der Meeresspiegel innerhalb weniger 100 Jahre um 5 bis 10 m ansteigen wird

4. Um die drohende Klimakatastrophe zu vermeiden, müsse bereits jetzt (1986), begonnen werden, die Klimagasemissionen drastisch einzuschränken

5. Wenn man damit 1 – 2 Jahrzehnte wartet, wird es voraussichtlich schon zu spät sein (um die Klimakatastrophe abzuwenden)

6. Die Emission weiterer Treibhausgase, wie Methan, Distickstoffoxid und FCKW werden den Treibhauseffekt durch CO2 allein um ca. 50% erhöhen

7. Sollte sich der Klimagasgehalt der Atmosphäre in den kommenden fünf Jahrzehnten auf den Wert einer CO2 Verdoppelung erhöhen, könnte dies bereits dann zu einer globalen Erwärmung von 2 – 4 Grad führen, an den Polen doppelt so viel

8. Um das zu vermeiden, müssen die Emissionsraten von Klimagasen in den nächsten 50 Jahren auf ein Drittel des heutigen (1986) Niveaus reduziert werden, dh weltweit um 2% pro Jahr.

9. Um das zu bewerkstelligen, wird ein verstärkter Einsatz von Kernenergie und Solarenergie gefordert, sowie steigende Effizienz im Energieeinsatz

Im Grund genommen hat sich an dieser Einschätzung der Auswirkungen steigender Klimagasemissionen und der Vermeidungsmaßnahmen politisch wenig geändert, wenn man davon absieht, dass die Kernenergie in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden soll, um Klimagasemissionen zu vermeiden, ein deutscher Sonderweg.

Vergleicht man sowohl die Klimavorhersagen als auch die Forderungen der DPG zur Emissionsvermeidung mit der eingetretenen Realität in den letzten 40 Jahren, sind doch einige Anmerkungen erforderlich.

Wären die Temperaturen, wie von der DPG erwartet, um 2 – 4 Grad gestiegen in 50 Jahren, also um 0,4 – 0,8°C pro Jahrzehnt, lägen sie heute 1,6 bis 3,2° C höher als 1986.
Die Temperaturen sind gestiegen, aber lediglich um etwa 0,16 – 0,2°C pro Jahrzehnt, je nach betrachtetem Datensatz, also insgesamt um 0,64 bis 0,8°C somit nur um einen Bruchteil des erwarteten Anstiegs.

Der Meeresspiegel ist ebenfalls weiter gestiegen, aber nur mit ca. 3 mm/Jahr, was in 100 Jahren ca. 30 cm bedeuten würde. Meeresspielanstiege von 5 – 10 m in einigen Hundert Jahren sind absolut nicht absehbar. Ebenso wenig ist es zu einer generellen Zunahme von Wetterextremen in den vergangenen 40 Jahren gekommen, wie ua hier detailliert dargelegt.

Eine generelle Ausweitung der äquatornahen Trockenzonen ist ebenfalls nicht feststellbar; im Gegenteil ist die trockene Sahelzone in Afrika in den letzten Jahrzenten wieder feuchter geworden.

Was natürlich auch nicht stattgefunden hat, ist ein weltweiter Rückgang der Klimagasemissionen. Im Gegenteil, sie haben sich seit 1985 bis heute knapp verdoppelt – trotzdem sind die Erwärmungsraten erheblich kleiner geblieben, als von der DPG unterstellt. Die DPG hatte gefordert, die Emissionen müssten weltweit um 2% pa sinken, um den Temperaturanstieg auf 1° (im Vergleich zu 1986) zu begrenzen.
Sie sind seither nur um erkennbar weniger als 1° gestiegen, obwohl die CO2 Emissionen sich fast verdoppelt haben. Die Vorhersage der DPG ist in diesem Sinne nicht eingetroffen.

Ähnliche Vorhersagen sind in den Folgejahren von einer Reihe verschiedenster Institutionen gemacht worden, insbesondere dem Weltklimarat IPCC, die sich aber generell, so wie die DPG Vorhersagen, als zu hoch herausgestellt haben, wie oben bereits zitiert. Besonders die sog. BAU (Business as Usual) Emissions - Szenarien des IPCC, wie das RCP8.5 Szenario, auf dessen Grundlage viele der Klimakatastrophen - Vorhersagen des IPCC beruhen, hat sich als unrealistisch hoch herausgestellt.

Die klimapolitischen Beschlüsse sind hingegen meist auf Grundlage dieser Vorhersagen, die sich als zu hoch herausgestellt haben, gefasst worden.

Besonders die in den Medien immer wieder aufgestellte Behauptung, Klima- und Wetterextreme würden durch die globale Erwärmung zunehmen, was seit einigen Jahren als „Klimakrise“ in das Narrativ Eingang gefunden hat, widerspricht den Wetter- und Klimabeobachtungen – mit Ausnahme eines Anstiegs heißer Tage in einigen Regionen der Erde. Dass geleichzeitig die Zahl kalter Wintertage abgenommen hat, wird in den Medien geflissentlich übersehen, weil es dem Narrativ widerspräche, dass die globale Erwärmung katastrophal ist.

Die mediale Darstellung hat sich vom wissenschaftlichen Erkenntnisstand weitgehend gelöst und es werden nur diejenigen Erkenntnisse kolportiert, die in das gewünschte Narrativ passen, alle anderen, wie zB die hier dargelegten werden ignoriert oder sogar villifiziert.

Die Medien, besonders die sog. „Qualitätsmedien“, sind zum propagandistischen Sprachrohr des Klima-Alarmismus geworden; das nicht erst seit gestern oder heute, sondern schon seit der Veröffentlichung der DPG im Jahre 1986; siehe den Spiegel Artikel mit dem Kölner Dom unter Wasser vom August 1986.

Wer meint, die Klimakatastrophe oder Klimakrise sei erst ein Thema seit Greta Thunberg oder Luisa Neubauer, irrt sich, denn die klimapolitischen Maßnahmen reichen in Deutschland bis in das Jahr 1990 zurück, als Helmut Kohl beschlossen hat, die CO2 Emissionen Deutschlands bis 2005 um 25% gegenüber 1990 zu reduzieren.

Seither hat eine kontinuierliche Verschärfung stattgefunden, sowohl in Deutschland, als auch nachfolgend in Europa und auf UN Ebene (Kyoto Protokoll 1997, Pariser Klimavereinbarung 2015, Green Deal der EU 2019, Klimabeschluss des BVerfG vom März 2021 etc).

Klima ist in den vergangenen Jahrzehnten zum alles beherrschenden Thema avanciert, was in den letzten Jahren in politischen Beschlüssen und Gesetzen gegipfelt hat, Deutschland und Europa bis 2050 bzw 2045 total zu dekarbonisieren, was drastische gesellschaftliche und wirtschaftliche Umwälzungen erfordern würde, die im Rahmen einer freiheitlich – demokratischen Ordnung nicht durchführbar wären, sondern eine stringente öko – sozialistische Planwirtschaft bis hin zu einer Klimadiktatur erfordern würden, in der eine Reihe von verfassungsrechtlich garantierten Rechten der Bürger abgeräumt würden.

Das BVerfG sieht das genauso und hat in der Begründung seines Beschlusses vom März 2021 klar darauf hingewiesen.
Das bedeutet, wir werden gezwungen, drastische Veränderungen, nämlich Verschlechterungen, im Lebensstandard zu akzeptieren, um willkürlich festgelegte klima – ideologische Ziele zu erreichen.

Die Demokratie in Deutschland wird nicht von einzelnen Rechtsradikalen bedroht, sondern vom ökologischen Totalitarismus , der von den gesellschaftlichen Eliten den Bürgern aufoktroiert wird.

Die kommenden Jahre werden in Deutschland und Europa sehr spannend werden, leider nicht im positiven Sinne.