Mai 2018: Nach extremen April kam es fast noch extremer

1. Juni 2018

Auf den extrem warmen, trockenen und sonnigen April folgte in diesem Jahr ein fast noch extremerer Mai: Besonders im Norden war es extrem warm, sonnig und trocken.

In der Kombination dieser beiden Frühlingmonate – zwei extrem warme Monate gleich hintereinander - haben wir klimatologisches Neuland betreten: Solange Messungen aus Deutschland und Mitteleuropa vorliegen hat es sowas noch nie gegeben.

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“Qualitätsmedien” und Debatte über den Klimawandel

20. Mai 2018

Früher lautete ein Werbespruch der FAZ, bei dem der Kopf eines Mannes hinter einer aufgeschlagenen FAZ verborgen war: “Dahinter steckt immer ein kluger Kopf”.
Ob das heute auch noch gilt, weiß man nicht. Was nicht mehr zu gelten scheint ist, dass es immer kluge Köpfe sind, die sich ausdenken, was die FAZ druckt.

Im Gegenteil: Die FAZ scheint mit anderen sog. “Qualitätsmedien” in einen Überbietungswettbewerb eingetreten zu sein, wer den größten Unfug über den Klimawandel verbreiten kann.

Nun ist es nichts Neues, dass die Mainstream Massen - Medien (hier manchmal als M3 Medien bezeichnet) im Klima- und Umweltbereich die größte Quelle von “Fake News” darstellen, wie wir auf diesen Seiten wiederholt dargelegt und beklagt haben.

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Erst weiße Ostern - dann Sommer im April!

11. April 2018

Weiße Ostern in Teilen Norddeutschland kam wenig überraschend, denn die von Computern errechneten Wettervorhersagen hatten dies bereits eine Woche vor Ostern als möglich erscheinen lassen.
Allerdings muss man hinzufügen, dass die Vorhersage des Osterwetters in diesem Jahr absolut chaotisch war: Die Vorhersagen unterschieden sich nicht nur von Modell zu Modell sehr stark, sondern auch von Vorhersagedatum zu Vorhersagedatum.

Will heißen: Ein Modell berechnete für Ostern sonniges und warmes Wetter, das nächste kaltes und trockenes und das nächste mäßig warmes aber nasses Wetter. 12 Std. später war alles umgekehrt. Das Modell, dass zuvor noch warmes und sonniges Wetter vorhersagte, rechnete nun mit Schnee, das nächste mit Regen und das andere, das warmen Regen vorhersagte, rechnete nun mit Schnee. Und so ging das tagelang. Erst hü, dann hott.

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Die Ökodiktatur

11. März 2018

Seit dem 27. Februar 2018 heißt der meistgehasste Mann Deutschlands Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe. Er war für die Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen Dieselfahrzeuge verantwortlich, in der am 27. Februar 2018 ein Urteil ergangen ist.

In diesem Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht verkündet, dass Fahrverbote in Städten zulässig sind, in denen die Luftqualitätsgrenzwerte überschritten werden.
Es zielt besonders auf Dieselfahrzeuge ab, die für erhöhte NOX Werte in einigen Städten verantwortlich gemacht werden.

Das Urteil hat Freudenfeuer ((s.B. Der Spiegel 10/2018)) im links – liberal grün – alternativen Lager ausgelöst, aber Entsetzen bei 15 Millionen Dieselfahrern .

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Liebesgrüße aus Moskau: Ein kalter Spätwinter nach einem sehr milden Hochwinter

22. Februar 2018

Das milde Wetter vom Dezember und Januar ist schon lange passe und der Februar hat sich bislang eher von seiner kühleren Seite gezeigt.

Das ist allerdings noch nichts im Vergleich zu dem, was uns ab dem nächsten Wochenende bevorsteht: Nach langer Zeit baut sich wieder einmal eine klassische kalte Winterwetterlage auf.

Diese Wetterlagen sind durch ein kräftiges Hochdruckgebiet über Skandinavien gekennzeichnet, an dessen Südseite von Nordrussland und Siberien her kontinentale Polar und Arktikluft zunächst ins östliche Mitteleuropa und anschliessend bis nach Westeuropa geführt wird.

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GROKO Klima- und Energieprogramm: Die Grüne Bewegung hat gewonnen, CDU und SPD Wähler haben verloren

20. Februar 2018

Die GROKO Vereinbarungen zu Klima und Energie lassen sich kurz und knapp auf den Punkt bringen: Ziel ist die Umsetzung des klimapolitischen Primats der Total – Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft bis 2050.

Mit dieser Vereinbarung wird im Wesentlichen das Klima und Energie Programm der Grünen fast 1: 1 umgesetzt (von kleineren Details abgesehen, wie die Abkehr vom 40%igen Minderungsziel bis 2020), die Interessen der CDU und SPD Wähler sind irrelevant. Jetzt wird auch klar, weswegen Angela Merkel gerne mit den Grünen koaliert hätte, denn sie steht ihnen mental näher als ihrer eigenen Partei.

Die Durchführung der Total – Dekarbonisierung soll zwar so erfolgen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und der soziale Ausgleich im Lande nicht gefährdet wird, doch ist klar erkennbar, wo die Prioritäten liegen: Auf der Umsetzung extremer klimaideologischer und klimapolitischer Ziele und nicht auf den Interessen der Wirtschaft und der Bürger.

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Witterungsextreme und globale Erwärmung – vom Menschen verursachter Klimawandel?

6. Februar 2018

In letzter Zeit hat es weltweit einige Witterungsextreme gegeben, die – vorhersehbar – Experten und solche, die sich dafür halten, auf den Plan gerufen haben mit der Behauptung, hierbei handele es sich um die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels.

Inzwischen geht das soweit, dass – egal, um welche Extreme es sich handelt – es ist immer ein Zeichen für den Klimawandel: Ist es zu warm: Klimawandel. Ist es zu kalt: Klimawandel. Ist es zu nass: Klimawandel. Ist es zu trocken: Klimawandel. Ist alles normal, ist es wahrscheinlich auch der Klimawandel. Niemand scheint dabei mehr Wert darauf zu legen, ob er seriös ist, oder nicht....

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Mehr Klimarealismus in der neuen GROKO?

1. Februar 2018

Etwas verspätet, aber trotzdem noch aktuell, wenden wir uns heute einer Meldung zu, die aus den GROKO Sondierungsgesprächen Anfang Januar für große Empörung in der Öko – sozialistischen Kampfpresse und in der Grünen Bewegung sorgte: Nämlich die Entscheidung, das klimapolitische Ziel einer 40%igen CO2 Reduzierung im Vergleich zu 1990 aufzugeben.

Wir erinnern uns: Wir hatten in der Vergangenheit bereits mehrmals dieses Ziel als völlig illusorisch bezeichnet und sogar eine Wette über EUR 1000 darauf angeboten, dass dieses Ziel niemals erreicht werden wird.

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Dieselchaos

18. Dezember 2017

Die Dieseldiskussion in Deutschland wird immer chaotischer und teilweise auch peinlicher. Neuer Höhepunkt ist die Forderung von VW Chef Müller, die „Dieselsubventionen“ abzubauen und stattdessen die Elektromobilität mehr zu fördern, sprich mehr zu subventionieren. Müller hat sich mit ähnlichen Forderungen bereits im Sommer 2016 hervorgetan.

Wir erinnern uns: Die deutsche Automobilindustrie (um nicht den jetzt üblichen Terminus „Autobauer“ zu verwenden) hat voll auf die Weiterentwicklung der Dieseltechnologie gesetzt, um die immer schärferen Verbrauchsvorgaben der EU zu erfüllen....

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Aus für Jamaika – wie geht es jetzt weiter?

21. November 2017

Offenbar passt Grün und Gelb doch nicht zusammen, wie wir hier bereits vermutet, aber doch nicht ausgeschlossen haben.

Woran es im Detail gehakt hat, ist nicht ganz klar. Man darf allerdings vermuten, dass der FDP die ganze Richtung nicht gepasst hat, und dass sie deswegen inszeniert – und nicht spontan – den Verhandlungsmarathon beendet hat......

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Jamaika – FDP und Grüne: Passt das zusammen?

2. Oktober 2017

Die SPD und ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz haben sich wegen ihres schlechten Wahlergebnisses überraschend als beleidigte Leberwurst in die Schmollecke zurückgezogen und wollen keine Neuauflage der GROKO, sondern in die Opposition gehen.

Dass sie damit sehr viele Wähler an der Nase herumgeführt haben, die SPD wegen ihrer erfolgreichen Arbeit in der GROKO gewählt haben( z. B. Mindestlohn, Rente mit 63 etc), auch wenn sie wussten, dass St. Martin kaum eine Chance hatte, als Kanzler aus der Wahl hervorzugehen, scheinen sie dabei übersehen zu haben.

Sie scheinen ebenfalls zu übersehen, dass man als Mitglied einer Regierung mehr gestalterisch auf die Politik einwirken kann, als in der Opposition. Eine sehr eigenartige und historisch falsche Entscheidung der SPD. .....

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E-Mobility: Mehr Fake News – aber auch mehr Realismus

26. September 2017

Kürzlich hat sich wieder einmal gezeigt, dass die öffentlich – rechtlichen Medien im Umwelt- und Klimabereich ihrem Ruf als Fake News Medien weiterhin gerecht werden.

Da lief am 19. September 2017 im ZDF Magazin Frontal (ab Minute 33:00) ein Beitrag zur Elektromobilität, den man als reine pro E-Mobility Propaganda bezeichnen muss.
Tenor: Die deutsche Automobilindustrie (im aktuellen Jargon als Autobauer bezeichnet) verschläft den Trend zur E- Mobility und setzt weiterhin auf den Verbrennungsmotor (auch auf den „bösen“ Diesel) als „Brückentechnologie“. .....

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Fake News: Hurricane Harvey und Irma sind ein Zeichen für den anthropogenen Klimawandel

13. September 2017

Wie nicht anders zu erwarten, haben sich die Mainstream Massenmedien (M3 Medien) beiderseits des Atlantiks auf die Hurricane Harvey und Irma als ein Zeichen für den anthropogenen Klimawandel eingeschossen. Und damit eigentlich nur unter Beweis gestellt, dass sie ihrem Ruf als Fake News Medien gerecht werden.

In Deutschland kamen u. a. die bekannten Klimaalarmisten Stefan Rahmstorf und Mojib Latif zu Wort.

Die teilweise absurden Artikel z. B. in der Los Angeles Times, der Washington Post und im britischen Guardian zeigen, dass man diesen sog. Qualitätsmedien kein Wort glauben kann und dass sie im Klima- und Umweltbereich die Hauptquelle von Fake News sind. .....

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Wieso werden die Sommer eigentlich immer wärmer?

9. September 2017

Diese Frage scheint angesichts der eher wechselhaften und überwiegend wenig hochsommerlichen Witterung in diesem Jahr kaum aktuell und wenig zeitgemäß zu sein. Aber Climatetruth kümmert sich ja ansonsten auch nicht darum, ob etwas zeitgemäß ist oder nicht oder ob es in die mediale Landschaft passt oder nicht.

Zudem haben wir uns der Frage, ob bestimmte Jahreszeiten in Deutschland wärmer geworden sind oder nicht, und wenn ja, was die Ursachen sind, bereits in der Vergangenheit mehrfach zugewandt.

Bezogen auf die Sommermonate und auf das gesamte Sommerhalbjahr April – September hatten wir bereits 2011 die Schlussfolgerung gezogen, dass die Sommer wärmer geworden sind.....

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Wofür steht Angela Merkel? Im Zweifel für Links

8. September 2017

16 Mal werden wir noch wach, heißa dann ist Wahltag. Wieder mal.
Wieder mal hat man die Qual der Wahl – oder auch nicht.

Climatetruth setzt sich für eine rationale, an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Umwelt- und Klimapoltik ein. Welche Partei dem am nächsten kommt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wofür steht Angela Merkel? Einst als Klimakanzlerin gefeiert, jetzt als Hort und Garant für Stabilität („Sie kennen mich“).

Aber kennen wir Angela Merkel wirklich? Angela Merkel ist links – liberale Kanzlerin einer ehemals konservativen Partei, der CDU.


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Klimafreundliche Geldanlage

17. Juli 2017

Kürzlich wurde hier ein Beitrag veröffentlicht, der einem zeigen soll, wie man sein Geld klimafreundlich, also treibhausgasarm, anlegen kann.

Analysiert wurde, welche Firmen CO2-arm wirtschaften. Ergebnis ist, dass dies überwiegend Software und Computer- aber auch z. B. Pharmafirmen sind.

Unternehmen der Schwerindustrie oder auch Kohle- und Ölproduzenten gehören natürlich nicht dazu.
Ist jedem sofort klar: Zur Herstellung einer Tonne Stahl, einer Tonne Düngemittel, oder eines Automobils braucht man ganz andere Energiemengen und emittiert wesentlich mehr CO2, als zur Herstellung eines Softwarepaketes, wofür ein Knopfdruck reicht.


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Was soll eigentlich der E – Mobility Hype?

30. Juni 2017

Folgt man der öffentlichen und vor allem der veröffentlichten Debatte hierzulande, dann scheinen alle Autos mit Verbrennungsmotor des Teufels Werk zu sein und das alleinige Heil der zukünftigen Mobilität liegt in der E – Mobility.
Das Erstaunliche hierbei ist, dass es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, der von der Politik bis zu den Automobilherstellen, den Automobilklubs und natürlich bis zu den Medien, insbesondere den links – liberal grün – alternativen (fortan als LiLiGA bezeichnet), reicht. Fehlen an sich nur noch die Kirchen.

Wo dieser Hype noch nicht angekommen zu sein scheint, ist der Bürger.


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Energie- und Klimaprogramm der Grünen: Ist diese Partei wählbar?

27. Juni 2017

Am 17. Juni 2017 haben die Grünen ihr Energie- und Klimaprogramm für die bevorstehende Bundestagswahl beschlossen.

Nachdem die Anti – Atom Partei ihr Ziel des Atomausstiegs erreicht hatte (bereits im Jahr 2000 mit dem Ausstiegsbeschluss der Schröder/Trittin Regierung), befindet sie sich auf der Sinnsuche im Jetzt.
Ihr neuer Lebensinhalt ist der Kampf gegen die Klimakatastrophe und ihr besonderer Fokus liegt auf der Kohle. Der Kampf gegen die Kohlekraftwerke hat den Kampf gegen die Atomkraftwerke abgelöst.

In den letzten Jahren gerieten die Grünen immer mehr unter Druck, weil das Programm der Grünen de facto eins zu eins von den großen Volksparteien CDU und SPD übernommen und inkorporiert wurde (s. z. B. der Klimaschutzplan 2050).

Warum soll man dann noch die Grünen wählen, wenn ihre umweltpolitischen Forderungen von den großen Parteien nicht nur übernommen, sondern auch schon teilweise umgesetzt wurden?

Um ihr Profil zu wahren,...


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Klimaschock für die CDU: „Berliner Kreis“ greift Merkels Klimapolitk an

8. Juni 2017

Nur zwei Tage nach US Präsident Trumps Ankündigung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, traf Deutschland der nächste Klimaschock:

Der „Berliner Kreis“ der CDU veröffentlichte ein Papier, in dem schonungslos mit der Klimapolitik der Bundesregierung, vor allem mit Bundeskanzlerin Angela Merkels Klimapolitik abgerechnet wird.

Wie bereits hier gesagt, gehört eine gehörige Portion Mut dazu, wenn ein Arbeitskreis einer großen Volkspartei sich der vorherrschenden klimaideologischen Orthodoxie in den Weg stellt.

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US Präsident Trump: Schluß mit dem Klimawahn!

6. Juni 2017

Am 1. Juni 2017 hat US Präsident Donald Trump seine seit langem erwartete Entscheidung zum Pariser Klimaabkommen verkündet. Trump kündigte an, aus der Vereinbarung unter Berufung auf Art. 28 auszusteigen.

Dies ist möglich nach mindestens drei Jahren, nachdem das jeweilige Land der Vereinbarung beigetreten ist. Im Falle der USA wäre dies der 4. November 2019.

Trump kündigte weiterhin an, mit sofortiger Wirkung sämtliche Umsetzungsarbeiten an den sog. INDCs (intended nationally determined contributions),...

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Die Grüne Machtergreifung

8. Mai 2017

Kaum etwas hat die westliche Welt in den vergangenen 50 Jahren mehr verändert (wenn man von politischen Großereignissen, wie z. B. den Fall des Eisernen Vorhangs und der Wiedervereinigung Deutschlands absieht), als der Siegeszug der Umweltbewegung.

Als Geburtsstunde der Bewegung könnte man vielleicht das Buch „Silent Spring“ von Rachel Carson bezeichnen.

Umweltschutz war damals dringend notwendig. Noch in den 1960er und 1970er Jahren waren Boden, Luft und Wasser in den westlichen Industriestaaten dreckig und verpestet, obwohl im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrzehnten schon eine Besserung eingetreten war.

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Grüne Weihnachten – Weiße Ostern…..

17. April 2017

Diese alte Wetterweisheit scheint sich in diesem Jahr wieder einmal zu bestätigen. Nachdem das letztjährige Weihnachtsfest in Norddeutschland mit Tageshöchsttemperaturen von über 10° sehr mild ausfiel, hat sich im April 2017 und vor allem zu Ostern eine klassische April – Wetterlage eingestellt.

Bei dieser Wetterlage werden am Rande eines längere Zeit ortsfesten Hochs über dem Ostatlantik von Norden und Nordwesten her feuchte Polarluftmassen nach Mitteleuropa geführt, in denen es kühl, wolkig, windig und teilweise auch regnerisch ist – das klassische Aprilwetter halt.

Schnee pünktlich zu Ostern, d. h. Ostersonntag oder Ostermontag wird es dabei wohl nicht geben – dazu ist die Luft noch nicht kalt genug.

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Aktuelle globale Temperaturtrends: Wie sind die Aussichten für 2017 und 2018?

24. März 2017

Gerade liegt das wärmste Jahr aller Zeiten hinter uns – jedenfalls seit es erdumspannende Thermometermessungen gibt. Die Temperaturabweichungen in Erdbodennähe waren dabei deutlich größer als den Satellitenmessungen zufolge in der freien Troposphäre.

Bereits 2015 war ein sehr warmes Jahr und 2016 war noch etwas wärmer. Sowohl 2015 als auch 2016 waren El Nino Jahre, die global immer deutlich wärmer sind als Nicht – El Nino Jahre oder als La Nina Jahre.

Das sehr starke 2015/2016er El Nino Ereignis ist im Sommer 2016 zu Ende gegangen und wurde durch ein schwaches La Nina Ereignis abgelöst.

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Mehr Fake News: Elektromobilität und Biosprit schützen das Klima

8. Februar 2017

Fake News in allen Bereichen werden zum Dauerbrenner.

Kürzlich erst haben wir hier die Behauptung, man könne eine sichere Stromversorgung mit Erneuerbaren, besonders mit Wind und Sonne, darstellen, als Fake News entlarvt.

Genauer gesagt: Die Natur selbst hat diese Behauptung als Fake entlarvt.

Kehren wir hier noch einmal zu zwei weiteren Dauerbrennern der Klimadebatte zurück, nämlich Elektromobilität und Biosprit.

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Elektromobilität in China: Vorbild für Deutschland?

29. Januar 2017

Kürzlich konnte man einen Artikel auf Spiegel Online lesen, in dem Chinas Vorreiterrolle bei der Elektromobilität gelobt wurde (China fährt schon vor).

So seien in 2016 mehr als 500000 Hybrid- und Elektrofahrzeuge, davon etwas mehr als 400000 reine Elektrofahrzeuge, zugelassen worden, gegenüber 2015 eine Steigerung von mehr als 50%.

In Deutschland hingegen sei der Absatz in 2016 trotz der Einführung einer Kaufprämie gegenüber 2015 gesunken.

Was man in dem Spiegel Beitrag vermisst, ist eine Darlegung der Gründe, weswegen die Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen in China so stark gestiegen sind.

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Alle Jahre wieder: Das wärmste Jahr aller Zeiten

26. Januar 2017

Fast schon ritualistisch erfolgt (fast) jedes Jahr im Januar die Meldung von der „Wissenschaftsfront“, dass das abgelaufene Jahr das wärmste aller Zeiten war (jedenfalls seit Beginn verläßlicher Thermometermessungen).

So auch diesmal.

Gelegentlich gibt es in den Medien einen Hinweis darauf, weswegen dieses Jahr (2016) das wärmste aller Zeiten war: Nämlich wegen eines extrem starken El Nino Ereignisses.

Während eines El Nino Ereignisses heizt sich die Luft über dem äquatorialen Ostpazifik stark auf und die Wärme verteilt sich im Laufe der folgenden Monate über die ganze Erde.

Fast alle der bisherigen wärmsten Jahre waren El Nino Jahre, z. B. 1998, 2005, 2010 und auch 2015, als das jüngste El Nino Ereignis seinen Anfang nahm.

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Januar 2017: Ein Horrormonat für die erneuerbaren Energien

25. Januar 2017

In diesem Januar ist wieder einmal eine Horrorvision für die erneuerbaren Energien Wirklichkeit geworden: Ein hoher Energiebedarf durch länger anhaltende kalte Witterung trifft auf ungünstige meteorologische Verhältnisse für die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien.
Denn die Kälteperiode seit Mitte Januar geht in vielen Regionen Deutschlands, vor allem im Norden, mit trüber, sonnenscheinarmer und sehr windschwacher Witterung einher, bei der die Windkraftanlagen de facto nichts und die Photovoltaikanlagen in Süddeutschland fast nichts erzeugen.

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Die ganze Misere, Unaufrichtigkeit und Politisierung der Klimadebatte..

8. Dezember 2016

zeigt sich in diesem Beitrag von Roger Pielke jr., der vor einigen Tagen im Wall Street Journal erschienen ist. Pielke ist Professor an der Universität von Colorado und hat eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten über Schäden von Wetterextremen veröffentlicht. Pielke kommt in seinen Arbeiten – wie auch der IPCC Sonderbericht SREX – zum Ergebnis, dass diese Schäden – bereinigt um sozio – okonomische Faktoren – langfristig weder in den USA noch weltweit zugenommen haben.
Pielke beschreibt in seinem Beitrag mit nüchternen Worten emotionslos, wie er in den Medien, vom politischen Establishment und von Umweltlobby – Organisationen kaltgestellt wurde, weil seine wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht in das vorgefasste alarmistische politische Meinungsschema passen.

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Deutschland im Würgegriff des Klimaextremismus: Klimaschutzplan 2050

4. Dezember 2016

Der Klimaschutzplan 2050 war bereits mehrfach Thema bei climatetruth.com (s. z. B. hier hier und hier).

Am 14.November 2016 hat die Bundesregierung nach langen kontroversen Diskussionen zwischen den Bundesministerien und den Betroffenen, wie z. B. der Industrie, der Landwirtschaft und der Immobilienwirtschaft, eine Fassung des Klimaschutzplans verabschiedet, mit der Umweltministerin Barbara Hendricks zur UN Klimakonferenz nach Marrakesch fahren konnte, um dort zu sagen: Herr Lehrer, ich weiß was! Deutschland will wieder mal als Musterknabe vorangehen und der Welt zeigen, wo es langgeht. Wieder einmal soll am deutschen Wesen die Welt genesen.

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Steht ein weiterer milder Winter bevor?

16. November 2016

In der letzten Zeit kursierten Berichte durch die Medien, wir würden vor einem eisigen Winter stehen. Unterstützt wurden diese Berichte durch die kalte Witterungsepisode Anfang November und über eine ungewöhnliche Kältewelle über weiten Teilen Russlands.

Der vorangegegangene Oktober war der erste zu kalte Monat des Jahres 2016.

Der September 2016 war hingegen extrem warm; mit einer Abweichung von
+ 3,7° war er in der bis 1761 zurückreichenden Temperaturreihe des Klimaforschers Franz Baur der zweitwärmste nach 2006 mit + 3,8°.

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Präsident Trump: Ein bemerkenswertes politisches und kulturhistorisches Phänomen

14. November 2016

Climatetruth.com hält sich normalerweise aus der Diskussion allgemeiner tagespolitischer Fragen heraus. Die Wahl von Donald Trump zum neuen Präsidenten der USA stellt aber ein so bemerkenswertes Ereignis dar, dass man sich doch bemüssigt fühlt, an dieser Stelle einige Beobachtungen und Anmerkungen zu machen.

Die Wahl von Donald Trump zum neuen amerikanischen Präsidenten wird wohl in die Politgeschichte als ein ungewöhnliches, historisches Ereignis eingehen, da sie alle gängigen und akzeptierten Vorstellungen im Politgeschäft sprengt.

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Präsident Trump und Klimapolitik

11. November 2016

Nach dem von kaum jemandem erwarteten Sieg von Donald Trump bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen richtet sich der Blick u. a. auf die klimapolitische Position des gewählten Präsidenten.

Trumps Aussagen während des Wahlkampfes waren oft recht kontrovers und standen häufig in krassem Widerspruch zu den gängigen von den Massenmedien verbreiteten Meinungen. Vielleicht ist das ja auch einer der Gründe, weswegen er gewählt wurde.

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Kommt die Klimadiktatur doch nicht?

9. Juli 2016

Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Entwurf eines „Klimaschutzplans 2050“ bekannt, der, wenn er so wie geplant umgesetzt würde, die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft dramatischer verändern würde, als irgendein anderes Projekt seit Ende des 2. Weltkrieges, die Wiedervereinigung Deutschlands eingeschlosssen.

Die in diesem Plan angestrebte Total – Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft bis 2050 würde im Wesentlichen zur Abschaffung des Industriestandortes Deutschland, zu einem dramatischen Verlust von Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung führen.

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Witterungsausblick auf den Juni und den Hochsommer 2016

2. Juni 2016

Gelegentlich kann man sich nicht bremsen und fühlt sich bemüßigt, eine Witterungsprognose abzugeben. Das geht oft gut, aber nicht immer.

Jetzt (Anfang Juni 2016) stellt sich nun eine Witterungssituation ein, die einen dazu bewegt, wieder einmal eine Prognose zu wagen....

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Dekarbonisierung Null Komma Vier

1. Juni 2016

Jüngst hat die US - amerikanische Energy Information Administration (EIA), die zum amerikanischen Energieministerium DOE gehört, ihre neueste Energieprognose für die kommenden Jahrzehnte bis 2040 vorgelegt.
Teil dieser Energieprognose ist auch eine Projektion der weltweiten CO2 Emissionen, aufgeteilt auf Regionen und Wirtschaftsräume, wie z. B. OECD Europa.

Wichtig und interessant ist diese Prognose....

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Das Stockholm – Syndrom

30. Mai 2016

Als Stockholm – Syndrom bezeichnet man lt. Wikipedia

„ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert“

In dieser Position befindet sich derzeit die deutsche Industrie: Die Klimapolitik hat die Industrie in Geiselhaft genommen und die Industrie entwickelt Sympathie für die Position der Politik und kooperiert mit ihr – jedenfalls offiziellen Verlautbarungen zufolge.
Denn der politische und gesellschaftliche Druck auf die Industrie ist einfach zu groß, als dass sie die Ziele der Klimapolitik offen in Frage stellen könnte.

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Der Weckruf

29. Mai 2016

Langsam scheint es auch der deutschen Industrie zu dämmern, was mit der Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 auf sie zukommt: Nämlich ihre de – facto Abschaffung im Namen der angestrebten Total – Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft bis 2050.
Hatte sie sich bislang noch offiziell zu den Zielen des Klimaschutzes bekannt (sich nicht dazu zu bekennen ist vor dem Hintergrund des politischen und gesellschaftlichen Umfeldes in Deutschland ohnehin kaum möglich, ohne öffentlich gekreuzigt zu werden), schrillen jetzt jedoch – nachdem die Ergebnisse der Pariser Klimakonferenz im Umweltministerium BMU als klimapolitischer Brandbeschleuniger wirken – die Alarmglocken.

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Der Klimakrieg

17. Mai 2016

Die klimapolitischen Auseinandersetzungen in den USA nehmen an Schärfe weiter zu.
Im vergangenen Jahr haben Klimaaktivisten eine Verleumdungskampagne gegen ExxonMobil gestartet, in der sie behaupteten, der Ölkonzern habe die Öffentlichkeit bereits vor mehr als 30 Jahren bewusst über den Klimawandel getäuscht.
Obwohl man keine besonders große Sympathie für einen Konzern haben muss, der auf Kosten der Bürger unglaubliche Vermögen anhäuft, ist das eine absolut lächerliche Behauptung.
ExxonMobil kann gar nicht mehr über den Klimawandel gewusst haben, als der Rest der Klimawissenschaft, zumal Ende der 1970er Jahre die globale Abkühlung mehr im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses stand.

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Der Kuba Effekt

16. Mai 2016

Auf dem Weg in die Klimadiktatur scheinen uns einige unserer Nachbarländer eine Nasenlänge voraus zu sein – obwohl das kaum noch möglich erscheint.
Einer kleinen, nicht weiter kommentierten Meldung in der ADAC Motorwelt vom Mai 2016 (S. 9 unten) zufolge wollen die „pfiffigen“ Niederländer die Neuzulassung von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab 2025 verbieten, die Österreicher gar ab 2020.
In Deutschland wird ein derartiges Verbot ab 2030 in Erwägung gezogen.
In Kalifornien gibt es ähnliche Überlegungen.

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Warum die Energiewirtschaft verstaatlicht werden muss – und wird

8. Mai 2016

Das Umweltministerium macht Druck bei der Ausgestaltung des Klimaschutzplans 2050. Bis Ende Juni 2016, noch vor der Sommerpause, soll der Plan vom Bundeskabinett verabschiedet werden.

Dieser Plan, der Deutschlands Weg in die Klimadiktatur – oder zumindest in die öko – sozialistische Zwangswirtschaft – ebnen wird, wird jetzt mit konkreten Massnahmen, die im Massnahmenset 2.1 vorschattiert wurden, ausgestaltet.

Eine dieser geplanten Massnahmen ist die Reduzierung der CO2 Emissionen aus Kohlekraftwerken um 50% bis 2030 gegenüber 2014.

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Wann kippt die „Energiewende“?

30. April 2016

Die „Energiewende“ ist das Prestigeprojekt der deutschen Politik. Sie strebt an, die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahre 2050 vollständig oder nahezu vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen – ein auf der ganzen Welt einzigartiges Projekt.

Und auch in der Wirtschaftsgeschichte ein einzigartiges Projekt, allenfalls vergleichbar mit dem Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg oder der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 – jedenfalls, was die voraussichtlichen Kosten angeht.

Die Energiewende – zumindest die komplette Umstellung der Stromerzeugung Deutschlands von Atom- und Kohlekraft auf Erneuerbare - soll mit dem Erneuerbare Energiegesetz (EEG), das im Jahr 2000 verabschiedet und seither öfters novelliert wurde, finanziert werden.

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Für wie bedrohlich halten die Menschen den Klimawandel?

27. April 2016

Folgt man der üblichen Berichterstattung der Medien über den Klimawandel, dann gewinnt man den Eindruck, die Menschen würden den Klimawandel als Armagedon schlechthin empfinden und man müsse alles tun, um ihn zu verhindern oder zumindest abzumildern.
Kürzlich wurde eine Arbeit im englischen Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlicht, in der analysiert wurde, wie sich das Klima (oder Wetter, wenn man die Abgrenzung nicht so genau nimmt) seit Mitte der 1970er Jahre im subjektiven Empfinden der Amerikaner geändert hat

Ausgehend von der Annahme, dass die Menschen kalte Winter und schwülheiße Sommer als unangenehm empfinden, haben die Autoren einen sog. WPI (Weather Preference Index) Index definiert und untersucht, wie sich die Witterung im Januar und im Juli seit 1974 an den verschiedenen Orten der USA geändert hat und zudem wie sich die Einwohnerzahl an den jeweiligen Orten geändert hat.

Das Ergebnis ist, das sich das Klima (Wetter) für 80% der Bevölkerung gebessert hat.

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Klimaschutzplan 2050 – Maßnahmenset 2.1: Deutschlands Weg in die Klimadiktatur

24. April 2016

Klimaschutz genießt in Deutschland schon seit langem eine hohe Priorität. Deutschland wollte schon immer eine „Vorreiterrolle“ spielen. Bereits im Jahre 1990, als die Klimadiskussion so gerade aufkeimte, verpflichtete sich Deutschland, seine CO2 Emissionen bis zum Jahre 2005 um 25% zu reduzieren – was auch fast klappte (- 22,5%), aber nur, weil die Braunkohlenbasierte und damit sehr CO2 – intensive DDR Industrie „abgewickelt“ wurde. Seither sind die Emissionen nur noch geringfügig gesunken.

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Rettet die Elektromobilität das Klima?

23. April 2016

Die kurze und einfache Antwort auf diese Frage lautet: Es kommt darauf an, wie der Strom hergestellt wird, mit dem die Batterien eines Elektrofahrzeuges aufgeladen werden und wieviel zusätzliche Emissionen bei der Herstellung eines Elektrofahrzeuges entstehen.

Der massive Ausbau der Elektromobilität ist einer der wesentlichen Bestandteile der Klimastrategie der Bundesregierung, so wie beispielsweise im Klimaschutzplan 2050: Massnahmenset 2.1 vorschattiert. Bis 2030 soll die Zahl der Elektromobile bis auf 6 Mio., besser noch auf 7 Mio. steigen, so der Vorschlag im Massnahmenset 2.1.

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Rückblick auf den März und Ausblick auf den April 2016

6. April 2016

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge war der März 2016 etwas zu warm, zu trocken und sonnenscheinarm. Gegenüber dem derzeit allgemein gültigen klimatologischen Mittel 1961 – 1990 war der März in Deutschland 0,5°C zu warm, gegenüber dem Mittel 1981 – 2010 hingegen geringfügig um 0,3°C zu kühl.

Wir hatten hier mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem insgesamt zu milden März gerechnet, allerdings bezogen auf das langfristige Mittel 1761 – 1970.

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The Rule of Nine

13. März 2016

Seit seiner Wiederwahl im November 2012 hat US Präsident Obama den Kampf gegen den Klimawandel zum zentralen Thema seiner zweiten Amtsperiode erklärt. Er will als Klimapräsident in die Geschichte eingehen.

Bereits während seiner ersten Amtszeit hat er 2009 versucht, in den USA ein Emissionshandelssystem für Industrieanlagen einzuführen mit dem – ähnlich dem europäischen Handelssystem EU – ETS – die Treibhausgasemissionen reduziert werden sollten. Die Einführung dieses Systems ist seinerzeit am Widerstand des US Senats gescheitert.

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Temperaturtrend – Chaos geht in die nächste Runde

7. März 2016

Im vergangenen Jahr gab es auf dem Forschungsgebiet der klimastatistischen Analyse von Temperaturtrends zwei Überraschungen :

Zum einen haben Korrekturen an den Satellitendaten der UAH Gruppe an der University of Alabama in Huntsville im Mai 2015 ergeben, dass die bislang errechneten Temperaturtrends zu hoch waren und nach der Korrektur zwischen 1979 und 2014 nicht 0,14°C pro Jahrzehnt betragen, sondern nur 0,11°C. Sie sind damit aber immer noch höher als die von der Forschergruppe RSS bestimmten Trends von ca 0,08°C pro Jahrzehnt.

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Winter 2015/16 und Ausblick auf den März

6. März 2016

Am 29. Februar ist der meteorologische Winter 2015/16 zuende gegangen. Wie bereits die Winter 2013/14 und 2014/15 ist er in Deutschland und in Mitteleuropa sehr mild bis extrem mild ausgefallen. Der Dezember 2015 hat dabei alle bisherigen Rekorde gebrochen. Er war in der Baur´schen Temperaturreihe, die bis 1761 zurückreicht, der mit Abstand wärmste und erreichte eine Abweichung von + 5,8 Grad.

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The Big Climate Short

1. Februar 2016

Neulich habe ich den Film The Big Short gesehen. Der Film ist faszinierend. Er ist allerdings nichts für die klassische Kino - Altersgruppen zwischen 15 und 25. Er handelt von den Hintergründen der amerkanischen Immobilienblase in den 2000er Jahren, deren Platzen 2008 zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise geführt hat.
Er erzählt, wie einige wenige Finanzakrobaten davon überzeugt waren, dass der Immobilienmarkt – und insbesondere die Hypothekenkredite – keineswegs grundsolide waren und dass ihrer Ansicht nach absehbar war, dass diese Kredite ins Wanken geraten würden...

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America has been duped on climate change….

29. Januar 2016

....so der Titel eines Artikels des Professors für Sozial und Umweltwissenschaften Robert Brulle von der Drexel University in Philadelphia.

Recht hat er, Recht hat er: aber nicht so wie er es in der Washington Post darstellt. Amerika ist nicht von Exxon und von anderen finsteren Mächten der Energiewirtschaft hinters Licht geführt worden, sondern von einer langen Liste von Klimaalarmisten und -ideologen, angefangen von Präsident Obama höchst persönlich, seinem Aussenminister John Kerry, seiner Umweltbehörde EPA, nicht zu vergessen dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore, dem Klimaaktivisten Jim Hansen, von den Umweltverbänden Sierra Club, Environmental Defense Fund usw. usw. Die Liste liesse sich endlos fortsetzen.

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Alle Jahre wieder……

28. Januar 2016

kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Klimarückblick auf das vorausgegangene Jahr.

Und was für ein Jahr es war! Endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis für Klimaalarmisten, die in den letzten Jahren sehnsüchtig auf ein El Nino Ereignis warteten, um endlich diese blöde globale Erwärmungspause hinter sich zu lassen.

War 2014 noch lediglich um 0,01°C wärmer (und damit statistisch in keiner Weise signifikant) als das vorherige wärmste Jahr, so übertraf 2015 das bislang wärmste Jahr um ca. 0,15°C.

Und lag damit mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen für die Extrawärme durch ein El Nino Ereignis....

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Wintervorhersage Teil Zwei: Milder Winter nahezu sicher

19. Dezember 2015

Die hier geäußerte Einschätzung, dass sowohl das erste Drittel als auch die erste Dezemberhälfte im Rahmen einer Westwetterlage um mindestens 2,5°C zu warm werden hat sich als richtig herausgestellt. Damit sind die Voraussetzungen für die Anwendung der Regel 61 des Witterungsforschers Franz Baur gegeben, der zufolge der Winter insgesamt zu mild werden wird (im Vergleich zur langjährigen Temperaturreihe von Berlin).

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Ergebnis der Pariser Klimakonferenz: Viel Symbolistik, wenig Substanz

16. Dezember 2015

Am Sonnabend, den 12. Dezember 2015 ist in Paris die 21. UN Klimakonferenz (COP 21) mit der Verabschiedung der Paiser Klima – Vereinbarung zu Ende gegangen.

Die Reaktionen darauf schwankten zwischen Euphorie auf der einen Seite und einer zurückhaltenderen Bewertung auf der anderen.

Euphorie, weil erstmals ein Klima – Abkommen verabschiedet wurde, das von allen Ländern der Welt mitgetragen wird, ambitionierte Klimaschutz – Ziele setzt, nämlich eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf unter 2° C im Vergleich zur vor – industriellen Zeit und weil damit das Ende des fossilen Energiezeitalters eingeläutet werde.

Zurückhaltendere.....

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Die Parallelwelt der Klimaideologen

9. Dezember 2015

Kaum jemand hat soviel Unglück über die Welt gebracht wie deutsche Ideologen: Marx, Engels und auch ein Österreicher, dessen Namen wir hier nicht nennen wollen.

Jetzt sind es wieder mal deutsche Ideologen, die unsere Gesellschaftsordnung umstürzen wollen: Diesmal zur Rettung des Weltklimas.

Gerechterweise muss man allerdings hinzufügen, dass diese Bewegung nicht nur von deutschen Klimaideologen ausgeht, sondern sie ist auch im angelsächsischen Raum weit verbreitet, siehe z. B. Bill McKibben, Naomi Klein, aber auch Jim Hansen usw.

Sie erfreut sich auch breiter Unterstützung durch internationale Institutionen, wie z. B. die Weltbank und die Internationale Energieagentur, denen man eigentlich kaum die Nähe zu umstürzlerischen Aktivitäten unterstellen würde. Zwischen ihre Positionen und denen der Umweltlobby Organisationen passt kein Blatt Papier.

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Ein weiterer milder Winter steht bevor

7. Dezember 2015

Anfang Dezember ist traditionell die Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie der kommende Winter werden wird.
Wir haben hier bereits darüber spekuliert, dass der Winter in der grossen Mehrzahl der Fälle zu warm ausfällt, wenn der Oktober kälter als normal ist, was aus dem Datenkollektiv der vergangenen Jahrzehnte hergeleitet wurde.
Nun ist der Oktober der Baur´schen Temperaturreihe für Mitteleuropa zufolge schlussendlich etwas zu warm ausgefallen (trotz der phasenweise sehr kalten Witterung), weswegen auf dieser Grundlage keine Schlussfolgerungen auf den kommenden Winter gezogen werden können.

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Was wird der UN Klimagipfel in Paris bringen?

26. November 2015

Am kommenden Montag, den 30. November 2015 beginnt in Paris die 21. Runde der sogenannten Vertragsstaatenkonferenzen (Conference of the Parties, COP) des Klimavertrages von Rio de Janeiro aus dem Jahre 1992.

Schon fast ritualistisch wird auch die diesjährige Konferenz von dem üblichen Theaterdonner begleitet, dass dies die letzte Chance sei, die Erde vor der Flammenhölle der globalen Erwärmung zu bewahren. Teilweise mit Argumenten, bei denen man sich fragt, wie ein intelligenter und gebildeter Mensch einen derartigen Unfug von sich geben kann.

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Der Klimawahn geht in Overdrive!

16. November 2015

Im Vorfeld der in Kürze beginnenden „entscheidenden“ UN - Klimakonferenz in Paris scheint es offenbar für die Agitatoren und Propagandisten der Klimakatastrophe keine Grenzen mehr zu geben.

Jüngstes Beispiel ist die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen ExxonMobil auf der Grundlage von Anschuldigungen einer Umweltlobbyorganisation und der Geschichtswissenschaftlerin Naomi Oreskes, die einen Großteil ihrer Zeit dem Kampf gegen Exxon zu widmen scheint, Exxon habe bereits seit den frühen 1980er Jahren um die Gefahren der Klimaerwärmung durch CO2 gewusst, habe aber die Öffentlichkeit bewusst desinformiert.

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Es schneit!

15. Oktober 2015

Viele haben wahrscheinlich ihren Augen nicht getraut, als sie am Vormittag des 14. Oktober 2015 aus dem Fenster schauten und sahen, dass es nicht nur regnete, sondern dass der Niederschlag zunehmend weisser wurde, sich in Schneeregen verwandelte und dann in Schnee, der teilweise sogar auf den belaubten Zweigen der Bäume vorübergehend liegen blieb. Ein Blick auf den Kalender zeigte, dass es nicht der 14. Dezember oder Januar war, sondern erst der 14. Oktober.

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Das VW Debakel

13. Oktober 2015

So blöd kann man doch gar nicht sein! war die erste Reaktion auf die Nachricht, dass VW in bestimmte Dieselfahrzeuge eine Manipulationssoftware eingebaut hat, die erkennt, ob sich ein Fahrzeug im Testmodus oder im normalen Fahrbetrieb befindet. Im Testmodus erfüllt das Fahrzeug dann die stringenten Abgasvorgaben für Stickoxide ( NOX), im normalen Fahrbetrieb dann nicht mehr.
Weswegen hat VW so etwas gemacht?...

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Rückblick auf den Sommer 2015

7. Oktober 2015

Ein etwas später Rückblick – denn der meteorologische Sommer endete am 31. August. Die Temperaturdaten der mitteleuropäischen Temperaturreihe von Franz Baur für den August 2015 standen jedoch erst Ende September zur Verfügung, weswegen sich der Rückblick auf den Sommer verzögert hat.

Der Sommer 2015 war der wärmste seit 2003, womit die hier geäußerte Erwartung eingetroffen ist. Auch die zu Anfang der Monate Juli und August geäußerte Erwartung, dass diese Monate jeweils mindestens 3° zu warm ausfallen werden, hat sich bewahrheitet.

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Panik macht sich breit: Klimaalarmisten wollen gerichtlich gegen Skeptiker vorgehen

23. September 2015

Der ideologische Grabenkrieg zwischen den Klimaalarmisten und den Klimaskeptikern scheint fast täglich neue Sumpfblüten hervorzubringen.

An Forderungen nach einem internationalen Tribunal nach dem Vorbild der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse und nach der Todesstrafe für Klimaskeptiker hat man sich fast schon gewöhnt.

In diesem Jahr scheint sich die Schlagzahl derartiger Forderungen doch deutlich zu erhöhen....

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Bizarrer Vergleich: Amerikanischer Geschichtsprofessor vergleicht „Klimaleugner“ mit Nazi – Ideologie und Adolf Hitler

15. September 2015


Ein Beitrag in der New York Times vom 13. September 2015 mit dem Titel „Der nächste Völkermord“ zeigt, dass die ideologischen Gräben zwischen den sog. „Klimaleugnern“ und den Klimaalarmisten immer tiefer aufreißen.

In dem Beitrag vertritt der Yale Geschichtsprofessor Timothy Snyder die These, Hitlers Expansionismus („Lebensraum im Osten“) und der Massenmord an den Juden beruhe auf seinem Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse,

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Der Sommer kommt zurück – mit Power!

4. August 2015

Nach der herbstlichen Episode in der vergangenen Woche hätte man´s kaum noch für möglich gehalten: Der Sommer kehrt zurück. Bereits an diesem Sonntag herrschte verbreitet sonniges und warmes Wetter in Deutschland. Aber das ist noch nichts im Vergleich dazu, was uns in dieser und auch noch in der darauffolgenden Woche erwartet: Eine Neuauflage der brutalen Hitzewelle von Anfang Juli, diesmal aber länger anhaltend.

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Der Einstieg in den Ausstieg aus der Braunkohle

21. Juli 2015

Anfang Juli hat das Bundeskabinett beschlossen, die umstrittene Klimaabgabe für alte Braunkohlenkraftwerke nicht einzuführen und stattdessen 2,7 GW Kapazität an Braunkohlekraftwerken ab 2017 sukzessive abzuschalten – aber nicht stillzulegen – und in eine Reservekapazität zu überführen.

Anschliessend sollen diese Kraftwerke aber doch nach und nach innerhalb von vier Jahren stillgelegt werden, was einem sukzessiven Braunkohleausstieg gleichkommt. Die Kraftwerksbetreiber sollen für die Bereithaltung der Reservekapazität mit ca. 800 Mio. EUR pro Jahr entschädigt werden.

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Mehr Energiewende Propaganda

14. Juli 2015

Lüge, Täuschung, Irreführung sind zentrale Instrumente des politischen Diskurses. Bekannte und berüchtigte Beispiele hierfür sind u. a. Walter Ulbrichts Erklärung: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, Helmut Kohls Versprechen: „Zur Finanzierung der deutschen Einheit müssen keine Steuern erhöht werden“ oder auch Angela Merkels Statement „Mit mir wird es keine PKW Maut geben“.

Lüge, Täschung, Irreführung spielen natürlich auch in der Klimapolitik eine zentrale Rolle – aber nicht nur dort, sondern überall dort, wo der Öffentlichkeit öko – sozialistisches Gedankengut eingetrichtert werden soll. Was man früher in der DDR als Rotlichtbestrahlung bezeichnete, nämlich die Vermittlung linientreuer ideologischer Inhalte, kann man heute als Grünlichtbestrahlung bezeichnen, wobei die ideologischen Inhalte andere sind, die Methoden der Vermittlung jedoch sehr ähnlich.

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Hitzewelle vorbei - wie geht´s weiter mit dem Sommer?

9. Juli 2015

Die in der vergangenen Woche über Deutschland hereingebrochene Hitzewelle hat alle Erwartungen vollumfänglich erfüllt. An vielen Orten sind Temperaturen in der Nähe der bislang beobachteten absoluten Höchstwerte gemessen worden, im fränkischen Kitzingen ist sogar mit 40,3°C ein neuer absoluter Höchstwert für Deutschland gemessen worden, wenn auch nur knapp (der alte Höchstwert lag bei 40,2°C).

Inzwischen hat es sich jedoch stark abgekühlt und die Witterung erinnert eher an den Herbst als an den Hochsommer.

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Wenn´s Siebenschläfer regnet...

28. Juni 2015

.....dann regnet´s sieben Wochen lang. Richtig? Falsch!

Gestern, am Siebenschläfertag hat es verbreitet geregnet. Wird es jetzt sieben Wochen regnen? Auf gar keinen Fall. Am Siebenschläfertag kann es nach Belieben schütten, stürmen, regnen, was auch immer: Für den weiteren Verlauf des Sommers in Deutschland und Mitteleuropa ist das völlig irrelevant.
Viele Beispiele belegen, wie z. B. 1971 und 1991, als es praktisch bis zum letzten Junitag kühl und regnerisch blieb, dass der darauffolgende Hochsommer trocken, warm und sonnig werden kann.

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Gute Anlageberatung

23. Juni 2015

Es ist immer wieder eine wahre Freude, Kolumnen des Klimaclowns Paul Farrell auf der Wirtschaftinformationsseite marketwatch.com zu lesen.

So auch diesmal wieder.

Kaum jemand ist in der Lage, soviel geballten Unfug auf einmal über den Klimawandel zu produzieren, wie Paul Farrell (Vielleicht noch mit Ausnahme des gern von ihm zitierten Joe Romm, des schrillen Klima - Pitbulls von Think Progress .

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„Warnung vor einer drohenden Klimakatastrophe!“

22. Juni 2015

Die gegenwärtige recht kühle Witterung in Deutschland könnte schon sehr bald einer brutalen Hitzewelle Platz machen.

Bereits seit einigen Tagen sagen die numerischen Vorhersagemodelle der Wetterdienste zum Ende dieser Woche ein Ende der kühlen Witterung und zu Beginn der darauffolgenden Woche zumindest für 2 – 3 Tage eine Hitzewelle voraus, die es in sich hat – oder zumindest in sich haben könnte.

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Ökologismus meets Kirchendogma: Der Papst stellt die Enzyklika Laudato Si vor

21. Juni 2015

Am 18. Juni 2015 hat der Papst seine mit Spannung erwartete Enzyklika zu Mensch und Umwelt vorgestellt.

Wichtiges – aber nicht alleiniges Thema – ist der Klimawandel.

Nachfolgend im Auszug einige der wichtigsten Passagen aus der Enzyklika zu Klimawandel, ökologischer Krise, Klima- und Entwicklungspolitik:

- Es besteht eine sehr starke wissenschaftliche Übereinstimmung darüber, dass wir uns in einer besorgniserregenden Erwärmung des Klimasystems befinden. In den letzten Jahrzehnten war diese Erwärmung von dem ständigen Anstieg des Meeresspiegels begleitet, und außerdem dürfte es schwierig sein, sie nicht mit der Zunahme extremer meteorologischer Ereignisse in Verbindung zu bringen, abgesehen davon, dass man nicht jedem besonderen Phänomen eine wissenschaftlich bestimmbare Ursache zuschreiben kann.

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Das Klimaversprechen von Elmau

9. Juni 2015

Erst Jubel, dann Ernüchterung: So kann man die Reaktion der Medien auf das Klimaversprechen des G7 Gipfels der wichtigsten westlichen Industrienationen im bayerischen Schloss Elmau vom vergangenen Wochenende umschreiben.Die G7 Länder haben sich verpflichtet, das 2°C Ziel anzuerkennen und dafür ihre CO2 Emissionen in diesem Jahrhundert gegenüber den Emissionen 2010 auf Null zu reduzieren, d. h. ihre Wirtschaft in den kommenden 85 Jahren vollständig zu dekarbonisieren. Bis zum Jahre 2050 sollen die Emissionen um 40 - 70% reduziert werden.

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Super – Duper – Whopper El Nino!

21. Mai 2015

Seit Anfang 2014 wird unter Klimaforschern und Meteorologen über die Rückkehr eines kräftigen El Nino Ereignisses philosophiert . Meist vor dem Hintergrund, dass wir doch mal bald ein ordentliches El Nino Ereignis bräuchten, damit diese blöden globalen Mitteltemperaturen doch bitte endlich mal wieder etwas kräftiger steigen und nicht nur auf dem gegenwärtigen Niveau verharren.

Eigentlich sollte schon 2012 wieder ein El Nino Ereignis kommen, der tropische Pazifik erwärmte sich auch bis zur Jahresmitte, so wie es sich gehört für El Nino, dann aber, gegen Jahresende kühlte es sich wieder ab und aus El Nino wurde El Whimpo...

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Temperaturtrend – Chaos

21. Mai 2015

Oft genug schon haben wir auf climatetruth.com darauf hingewiesen, dass man Klimamodellvorhersagen nicht trauen kann, insbesondere denjenigen nicht, die eine dramatische und katastrophale Erwärmung in den kommenden Jahrzehnten vorraussagen. Der Grund hierfür ist die bislang beobachtete Erwärmung, die erheblich hinter der von Modellen errechneten zurückgeblieben ist.

Offenbar kann man aber auch den beobachteten bzw. gemessenen globalen Temperaturtrends nur mit großen Einschränkungen über den Weg trauen....

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Die Benzinpreisexplosion

21. Mai 2015

Schon mal getankt in letzter Zeit? Schon abGEZockt worden?
Es gab mal eine Zeit, nicht lang ist´s her, da redete alle Welt von den niedrigen Ölpreisen, vom Ölpreisverfall, von den schönen Auswirkungen auf das Portmonnaie der Bürger, von den schlimmen Auswirkungen auf die Wirtschaft, vor allen auf diejenige der ölproduzierenden Länder. Auch in den USA, die ein ölproduzierendes Land sind, sollten nach Meinung einiger Experten die Auswirkungen des Ölpreisverfalls in der Summe nachteilig sein, obgleich wieder andere Experten vorrechneten, wie viele Zigmilliarden die Autofahrer und damit die Durchschnittsbürgen sparen würden. Das eingesparte Geld stünde dann für den Konsum zur Verfügung, die Wirtschaft würde angekurbelt....

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Sonderabgabe auf alte Kohlekraftwerke

30. März 2015

Gegenwärtig werden wir wieder einmal Zeuge, wie Klima - Realpolitik in dieser Republik gemacht wird.
Im letzten November musste BMWi Gabriel eine 180 Grad Kehrtwendung hinlegen, nachdem er Greenpeace öffentlich vorführte und die Öffentlichkeit darauf hinwies, dass man die Kohlekraftwerke zur Sicherung der Stromversorgung trotz – oder gerade wegen - des Ausbaus Erneuerbarer Energien bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kernenergie weiterhin braucht.....

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Klima McCarthyismus

14. März 2015

Zwei der Grundpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung sind das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Freiheit von Forschung und Lehre. In der Klimaforschung und –politik scheint das allerdings nicht mehr zu gelten.
Nicht etwa wegen staatlicher Eingriffe, sondern wegen selbst auferlegter Einschränkungen und Denkverbote durch den medialen Mehrheitskonsens, der nahezu identisch mit der Position von Umweltlobby Organisationen, wie z. B. Greenpeace ist....


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Der verheizte Planet – zerstört der Kapitalismus das Klima?

3. März 2015

In der Titelgeschichte der Ausgabe 9/2015 setzt der Spiegel wieder einmal voll auf Klimakatastrophen – Propaganda, diesmal mit einem leicht abgewandelten Tenor, nämlich, dass die Gier nach Wachstum und der Kapitalismus für die Klimakatastrophe verantwortlich sind.

Dieser Gedanke machte in letzter Zeit Furore. Bereits vor der letzten UN Klimakonferenz im peruanischen Lima wurde die „Margarita Declaracion" veröffentlicht, mit etwa dem gleichen Tenor (Die Industriestaaten zerstören das Klima in den Ländern der Dritten Welt), der Papst hat sich dem ebenfalls angeschlossen, so wie auch unter vielen anderen der unsägliche Klima – Clown der Wirtschaftswebseite Marketwatch.com, Paul Farrell ( hier und hier).

Bereits jetzt sollen also Pflöcke für die kommende – entscheidende – UN Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 eingeschlagen werden, auf der ein Nachfolgeabkommen für das 2012 ausgelaufene Klimaschutzprotokoll von Kyoto beschlossen werden soll.

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Nach dem milden Winter ein warmer März

2. März 2015


Nach dem Winter, der keiner war, kommt jetzt der Frühling mit Sonne und Wärme satt. Die heutigen Vorhersagekarten der Wetterdienste sind sich im Prinzip einig: Ab nächstem Wochenende (8. März 2015) steigen die Temperaturen auf 10 – 15°C und es wird überwiegend sonnig.

Deswegen bestehen gute Aussichten, dass die Vorhersage für einen warmen März 2015, die im Nachtrag hier gemacht wurde, eintreten könnte.


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Die schöne neue Welt der Energiewende

10. Februar 2015

Auf Spiegel Online erschien dieser Beitrag hier, der einem tolle Perspektiven auf die Vorstellungswelt und das Selbstverständnis der Erneuerbaren Energien und die mit ihnen verbündete Medienlandschaft bietet.

Weil es einfach zu schön ist, sollen hier einige Passagen im Wortlaut zitiert und anschließend kommentiert werden.

Es geht um den „Strommarkt der Zukunft“. Inzwischen hat auch die Bundesregierung begriffen, dass der jetzt bestehende Mix aus (immer eingeschränkterer) freier Marktwirtschaft und Planwirtschaft (Vorrang und Subventionierung erneuerbarer Energien durch das EEG) in der Stromversorgung der Bundesrepublik Deutschland mit den Zielen einer bezahlbaren und sicheren Stromversorgung immer weniger vereinbar ist.


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Ist die Energiewende erfolgreich?

29. Januar 2015

In den letzten Tagen häufen sich Medienberichte – auch im Ausland – dass 2014 ein Wendepunkt für die „Energiewende“ in Deutschland war und sich nun immer deutlicher abzeichnen würde, dass die „Energiewende“ ein Erfolg wird.



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Die Wahrheitspresse

16. Januar 2015

Gerade wurde das Wort „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres 2014 gewählt, wohl deswegen, weil dieser Begriff in der Propaganda der Nationalsozialisten gebräuchlich war, und wenn man eines nicht machen sollte im modernen Deutschland des frühen 21. Jahrhunderts, dann auf gar keinen Fall irgendwie einen Bezug oder Vergleich zum Nationalsozialismus herstellen, oder Begriffe oder Wörter dieser Zeit verwenden.
Dass der Begriff „Lügenpresse“ (im Zusammenhang mit der kapitalistischen „Lügenpresse“) auch im real existierenden Sozialismus der DDR gebräuchlich war...

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Klimaaktivismus ist erfolgreich!

10. Januar 2015

Dass es in der öffentlichen und veröffentlichten Klimadebatte nicht um Wissenschaft und Fakten geht, sondern um Glaubensinhalte, um Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Manipulation, Indoktrination und Propaganda zeigen folgende Beispiele:

Bill McKibben, einer der umtriebigsten Klimaaktivisten in den USA, schreibt hier in einem Gastbeitrag für den englischen „Guardian“ wie engagierter und hartknäckiger Aktivismus die Genehmigung der sog. Keystone XL Pipeline, mit der Öl aus kanadischen Ölsänden zu den Raffinerien an der amerikanischen Golfküste transportiert werden sollte, zu Fall gebracht hat. .....

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Winter 2014/15: Windig, mild und regnerisch

8. Januar 2015

Was sich bereits Anfang Dezember 2014 andeutete, scheint jetzt langsam immer wahrscheinlicher zu werden: Der Winter 2014/15 wird windig, mild und regnerisch.

Die hier zitierten numerischen Wettervorhersagen sind eingetroffen und der Dezember ist recht mild ausgefallen. Abgesehen von einem kurzen winterlichen Intermezzo zwischen Weihnachten und Neujahr, das trotz vollmundiger Ankündigungen – zumindest in Norddeutschland - kaum den Namen „Winter“ verdiente, geht die milde Witterung auch im neuen Jahr ungebrochen weiter.
.....

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Wird 2014 das wärmste Jahr aller Zeiten?

10. Dezember 2014

Seit einiger Zeit wird darüber diskutiert, ob 2014 das wärmste Jahr aller Zeiten wird – zumindest seit Beginn regelmäßiger Thermometermessungen.

Gegenwärtig scheint sich abzuzeichen, dass 2014 in der Tat - ganz knapp und statistisch wahrscheinlich nicht signifikant - das wärmste Jahr werden wird – zumindest auf Grundlage der bodennahen Lufttemperaturen, nicht aber nach den RSS und UAH Satellitendaten. Auch die Satellitendaten zeigen, dass 2014 bis jetzt geringfügig wärmer war als 2013, etwa 3/100 °C (Datenbasis Januar bis November 2014), aber deutlich kühler als 1998 und 2010.....

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Deutschlands klima- und energiepolitischer Amoklauf

5. Dezember 2014

Ende November/Anfang Dezember ist traditionell immer die Zeit, in der die UN Weltklimakonferenzen stattfinden – und so auch die Zeit, in dem die Klimapoltitik in Deutschland und anderswo sich bemüssigt fühlt, ein „deutliches Signal“ an die Klimaverhandlungen zu senden, dass man bereit ist, noch mehr zu tun als in der Vergangenheit, um die „Klimakatastrophe“ abzuwenden.

So kam in Deutschland endlich mal wieder das Umweltressort zu Wort, nachdem noch kurz zuvor Wirtschaftsminister Gabriel die Rolle der konventionellen Kraftwerke bei der Sicherung der Stromversorgung unterstrichen hatte.

Aber das war gestern, heute musste man dann Einigkeit dabei demonstrieren, die Rolle der fossilen Kraftwerke bei der Sicherung der Stromversorgung Deutschlands weiter zurückzudrängen,....

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In der Realität angekommen………

18. November 2014

zu sein scheint Bundeswirtschaftsminister Gabriel. Medienberichten zufolge kam es auf einer Veranstaltung in Berlin zu einem heftigen Wortwechsel zwischen Gabriel und Vertretern von Greenpeace über die Zukunft von Kohlekraftwerken.

Der hier zitierte "Welt" Artikel ist sehr lesenswert. Denn er zeigt recht genau die Gräben, die in der deutschen Energiepolitik gegenwärtig aufgerissen sind.....

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Klimavereinbarung USA – China: Eine kurze Bewertung

17. November 2014

Am 11. November 2014 hat US Präsident Barrack Obama eine klimapolitische Vereinbarung zwischen den USA und der Volksrepublik China bekannt gegeben.

Kernpunkte dieser Vereinbarung sind eine 26 – 28%ige CO2 - Minderungsverpflichtung bis 2025 gegenüber 2005 der USA und eine Verpflichtung Chinas, die CO2 Emissionen nach dem Jahr 2030 nicht mehr steigen zu lassen....

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Die Klimadiktatur

16. November 2014

Die Kongress und Senatswahlen in den USA Anfang November waren für Präsident Obama eine bittere Niederlage. Der große Erfolg der Rebublikaner war wohl weniger ein Ergebnis überzeugenderer Politik der Republikaner, als eine allgemeine Unzufriedenheit mit Obama, die sich auf weite Politikbereiche erstreckt. Wer jedoch nach den Kongress- und Senatswahlen in den USA, bei denen die Republikaner ihre Mehrheit im Kongress ausbauen und den Senat zurückgewinnen konnten, geglaubt hätte, die Obama Administration würde die Botschaft der Wähler erkannt haben und nun mit Kongress und Senat in der Klimapolitik zusammenarbeiten, wurde schnell anders belehrt: ....

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Umzug der Narren

20. September 2014


Am 21. September 2014 findet in New York der “Klimamarsch“ statt, unter Beteiligung von Hollywood Promis, Aktivisten und führenden Politikern, wie z. B. UN Generalsekretär Ban Ki Moon.
Allein diese Auflistung zeigt schon, worum es in der Klimadebatte geht: Um einen politischen Zirkus, bei dem verschiedene Akteure klar aussprechen, worum es wirklich geht: Um die Abschaffung des kapitalistischen Wirtschaftssystems....

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Nassere Sommer durch den Klimawandel?

13. August 2014

So langsam aber sicher beschleicht einen das Gefühl, dass der Vertrauensbonus, den man staatlichen Behörden normalerweise entgegenbringt, verspielt wird. So etwa beim DWD, dem deutschen Wetterdienst, dem man eigentlich Kompetenz in Wetter und Klimafragen zutraut.

Nach der Lektüre der Pressemitteilung des DWD vom 7. August 2014 schwindet dieses Vertrauen allerdings dahin wie Butter an der Sonne. Da heißt es nun, durch den Klimawandel werde der Wetterlagentyp „Tief über Mitteleuropa“, der hier viel Niederschläge bringt, künftig häufiger werden, weswegen es dann bei uns im Sommer auch nasser werden soll.

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Wo bleibt El Nino?

5. August 2014

Wir im Südwesten der USA – in Südkalifornien, Arizona und Neu – Mexiko – hoffen sehnsüchtig auf El Nino. Denn in El Nino Jahren liegen die Niederschläge im Winter deutlich höher als in Nicht – El Nino Jahren. Und im Augenblick herrscht eine epochale Dürre – besonders in weiten Teilen Kaliforniens.

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Nasser Juli 2014

4. August 2014

Die Baur Regel 81 legte es nahe – jetzt scheint es sich zu bewahrheiten: Der Hochsommer 2014 wird in Deutschland wohl erheblich zu nass werden. Die DWD Übersicht über die Witterung in Deutschland im Juli 2014 zeigt, dass es erheblich zu nass war. Ob dies auch für die Baur´schen Niederschlagsstationen zutrifft wissen wir noch nicht ganz genau, es ist aber sehr wahrscheinlich, da die Niederschlagsabweichung an den DWD Stationen sehr groß war. Ebenso wenig wissen wir natürlich heute noch nicht, wie die Niedersschlagsabweichung im August ausfallen wird...

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Der Glaube an die Klimakatastrophe: Ein gesellschaftspolitisches und kulturhistorisches Phänomen unserer Zeit

4. August 2014

Mehrere Meldungen und Berichte in den vergangenen Wochen unterstreichen wieder einmal, worum es bei der Klimakatstrophe geht: Nicht um die wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnis, dass eine Klimakatastrophe heraufzieht, sondern um einen gesamtgesellschaftlichen Glaubenskatechismus, bei dem nahezu alle gesellschaftlich relevanten Gruppen ihr persönliches Süppchen kochen, um vom Glauben der Öffentlichkeit an die Klimakatastrophe zu profitieren....

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Obamas Rache

6. Juni 2014

Am 2. Juni 2014 hat US Präsident "Bronco Bamma" seinen lang erwarteten Plan vorgestellt, die CO2 Emissionen aus der Stromerzeugung in den USA zu reduzieren. Vorausgegangen war ein intensiver PR Drive, um die Öffentlichkeit darauf einzustimmen, angefangen mit seiner Rede an der Georgetown Universität im Juni 2013, bis hin zur Veröffentlichung des US National Climate Assessments vor einigen Wochen, in dem er deutlich zu machen versucht hat, was passiert, wenn man die CO2 Emissionen nicht begrenzt....

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Steht uns ein verregneter Hochsommer bevor?

4. Juni 2014

Angesichts der Wettervorhersage für die nächsten Tage – oder sogar für die nächste Woche – mag dies wie eine sehr merkwürdige Frage klingen: Denn für Pfingsten und die Woche danach steht uns eine voll krasse Hitzewelle bevor....

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Über – Alarmist Obama

12. Mai 2014

Wenn die Politik bestimmt, was Wissenschaft ist, geht das meistens schief.

So auch hier:

Seit seiner Wiederwahl im November 2012 hat US Präsident Obama sein Herz für die Klimakatastrophe wiederentdeckt und den Kampf gegen den Klimawandel zum zentralen Thema seiner 2. Amtszeit erklärt.

Bei seiner Amtseinführungsrede im Januar 2013 und bei einer Erklärung zur Klimapolitik an der Georgetown University im Juni 2013 hat er klar gemacht, dass er zur Rettung der Welt die CO2 Emissionen der USA drastisch zu reduzieren gedenkt...

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Warum gibt es eigentlich kein Aprilwetter mehr?

9. Mai 2014

Der April ist eigentlich schon ein paar Tage vorbei, aber auch in diesem Jahr gab es kein Aprilwetter, so wie es früher einmal war, sondern überwiegend warmes, sonniges und trockenes Wetter .

Jeder, der heute jünger ist als 25 – 30 Jahre, wird nicht wissen, was die Leute meinen, wenn sie von Aprilwetter reden: Nämlich extrem wechselhaftes und kühles Wetter...

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Zum Feind übergelaufen…..

7. Mai 2014

……nämlich zu den bösen Klimaskeptikern ist ein - zumindest in Meteorologenkreisen – bekannter und prominenter Meteorologe, Lennart Bengtsson, der lange Jahre Direktor des Europäischen Wettervorhersagezentrums ECMWF im englischen Reading war und anschließend Direktor des Max – Planck Instituts für Meteorologie in Hamburg.
Bengtsson tritt dem Akademischen Beirat der Global Warming Policy Foundation (GWPF) bei.

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Die ewige Litanei

14. April 2014

Nach den Berichten der IPCC Arbeitsgruppen 1 (Wissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels) und 2 (Auswirkungen des Klimawandels) wurde nun der Bericht der Arbeitsgruppe 3 (Gegenmassnahmen) der Öffentlichkeit vorgestellt .

„Überraschendes“ Ergebnis: Wenn nichts passiert, so das Urteil der IPCC-Autoren, dürften die weltweiten Durchschnittstemperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 3,7 bis 4,8 Grad steigen. Um die Klimakatastrophe noch ab...

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Geschäftsmodell Klimakatastrophe

23. März 2014

Die Medien werden nicht müde, uns einzureden, die finsteren Mächte und Interessen der fossilen Energiewirtschaft verharmlosen den Klimawandel und verhindern einen wirksamen „Klimaschutz“, da sie ihre finanziellen Interessen über das Wohl der Menschheit stellten. Wenig hört man darüber, dass es Teile der Wirtschaft gibt, die den Klimawandel überdramatisieren, um ihre Profite zu steigern. Dazu gehören u. a. die Finanzwirtschaft, die Atomwirtschaft und der öko – industrielle Komplex der Erneuerbaren Energien. break]
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Masters of the Universe

20. März 2014

Hochmut kommt vor dem Fall – so heißt es schon in der Bibel. Diese Erfahrung musste unlängst eine gesellschaftliche Gruppierung machen, die sich über jeden Zweifel erhaben sieht, im Besitze höherer Moral wähnt, die das Gute in unserer Gesellschaft überhaupt in sich vereinigt: Eine Umweltlobby – Organisation.

Wer einmal erlebt hat, mit welcher Arroganz und Selbstherrlichkeit Umwelt – Organisationen auf internationalen Klima- und Umweltveranstaltungen auftreten, weiß, woher in unserer Gesellschaftsordnung der Wind weht.

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Betrachtungen zum Winter 2013/14

14. März 2014

Der meteorologischen Winter 2013/14 (Dezember 2013, Januar – Februar 2014) war in Deutschland einer der wärmsten der vergangenen 100 Jahre.

In den USA hingegen, besonders im Osten und Mittleren Westen, war er einer der kältesten der vergangenen 100 Jahre.....

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Agitation und Propaganda in der Klimadebatte

1. März 2014

In einer offenen und demokratischen Gesellschaftsordnung gibt es einen freien Austausch von Gedanken, Meinungen und Ideen. Wer die besten Argumente vorträgt, kann seine Gedanken durchsetzen, die Mehrheit von der Richtigkeit seiner Meinung überzeugen und politisch etwas bewegen.
So sollte es jedenfalls sein in einer pluralistischen Gesellschaftsordnung.

Was man in der Klimadebatte seit einer Reihe von Jahren beobachtet ist jedoch nicht mehr der freie Austausch von Argumenten, Meinungen, Gedanken und Ideen, sondern ein harter ideologischer Grabenkrieg,.....

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Ist Kohlendioxid ein Schmutzstoff?

25. Februar 2014

Mit den Worten die Begriffe besetzen, mit den Begriffen die Köpfe besetzen - so lautet eine alte Weisheit der politischen Agitation und Propaganda (s. z. B. hier und hier ).

Wen wundert´s, dass diese altbekannten Muster auch in die Klimadebatte Eingang gefunden haben.

Das perfideste Beispiel für diese Agitation ist die Charakterisierung von CO2 als Schadstoff, „Pollutant“ oder Schmutzstoff.


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Die Psychologie der Klimakatastrophe

22. Februar 2014

Je offenkundiger es wird, dass die Vorhersagen einer dramatischen Klimaerwärmung, die wir seit fast 30 Jahren hören, und die die Grundlage der Klimapolitik seit über 20 Jahren bilden, spektakulär fehlgeschlagen sind, desto schriller ertönen die Sirenen derer, die nachdrücklicher als je zuvor durchgreifende Massnahmen fordern, um den Klimawandel einzudämmen.

Man fragt sich: Was geht da eigentlich ab? Jeder normale Mensch würde sich freuen, dass die Katastrophenvorhersagen vergangener Jahre nicht eingetroffen sind....

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Winter ade, scheiden tut weh!

17. Februar 2014

Der meteorologische Winter ist zwar noch nicht vorbei (er dauert bis Ende Februar), aber bereits heute ist absehbar, dass er erheblich zu mild ausfallen wird, wenn man die längerfristigen Vorhersagen aller großen Wetterdienste für die kommenden 10 Tage betrachtet.

Damit erfüllt sich ein weiteres Mal eine der bekanntesten Vorhersageregeln des Klimaforschers Franz Baur (s. hier und hier ).....

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Geballte Ladung Klimakatastrophenpolemik

7. Februar 2014

Seit einiger Zeit wissen wir, dass internationale Institutionen, wie die UN, die Weltbank, oder auch die Internationale Energie Agentur IEA, einen klimapolemischen Kurs eingeschlagen haben, der mit dem der Umweltlobby Organisationen zu wetteifern scheint.
Da werden einfach wilde Behauptungen aufgestellt, niemand scheint sich auch nur im Geringsten die Mühe zu machen, einmal den Erkenntnisstand in der Fachliteratur abzuchecken.
Hauptsache es hört sich sensationsheischend und schockierend an und folgt in etwa dem Narrativ, das die Öffentlichkeit aus den Medien kennt (z. B. hier oder hier)......

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EU Klimapolitik: Ende der Vorreiterrolle?

4. Februar 2014

Die EU Kommission hat sich Medienberichten zufolge mal wieder unbeliebt gemacht (zumindest bei Teilen der Medien):
Sie hat sich von verbindlichen Zielvorgaben bei erneuerbaren Energien und bei der Energieeffizienz verabschiedet und will stattdessen nur ein Ziel verbindlich vorgeben, nämlich bis 2030 eine CO2 Minderung von 40% gegenüber 1990...

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Das Anti – Kohle Lamento

31. Januar 2014

In den vergangenen Wochen hat sich die ökosozialistische Kampfpresse verstärkt auf die Kohle eingeschossen.
Anfang Januar war der große Aufreger, dass in 2013 in Deutschland die CO2 Emissionen aus der Braunkohle - Stromerzeugung gegenüber 2012 angestiegen sind – trotz „Energiewende“ (in Wahrheit wegen der Energiewende, was aber viele nicht zu begreifen scheinen).
Jetzt ist man in einem Spiegel Online Beitrag zur Erkenntnis gelangt, dass der „Klimakiller“ Kohle weltweit vor einer Renaissance steht.....

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Aktuelle Klimatrends 2013 und 2014

26. Januar 2014

Alle Jahre wieder erleben wir im Januar das gleiche Spiel: Wie warm war das abgelaufene Jahr? War es das wärmste, zweit-, dritt- oder viert- usw. wärmste Jahr?
Je nachdem, welchen Datensatz der verschiedenen Forschungsinstitutionen man betrachtet, die sich mit dieser Aufgabe befassen, kommt immer etwas anderes bei raus....

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Der Klimawahn vor unserer Haustür

21. Januar 2014

Wir auf climatetruth.com schreiben seit Jahren gegen den Klimawahn und gegen die sog. „Energiewende“ an, die nahezu vollständige De-karbonisierung der deutschen Volkswirtschaft, um die „Klimakatastrophe“ abzuwenden.
Denn das meint man mit „Energiewende“: Nicht nur den Aufbau enrneuerbarer Stromerzeugungskapazität, um den Atomstrom auszugleichen, der bis 2022 abgeschaltet werden soll, sondern auch der fossil erzeugte Strom soll bis 2050 abgeschaltet und durch Erneuerbare ersetzt werden.

Im Bezirk Braunschweig hat es sich der „Zweckverband Grossraum Braunschweig“ (ZGB) auf die Fahne geschrieben, diese Energiewende auch lokal und regional 1 : 1 umzusetzen, also die Stromversorgung der Region bis 2050 komplett auf Erneuerbare umzustellen.....

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Wie realistisch sind Klimamodellvorhersagen?

8. Januar 2014

Seit ca. 25 Jahren hören wir, dass wegen der vom Menschen verursachten CO2 Emissionen eine dramatische Erwärmung des Weltklimas drohe, bis hin zu einer Klimakatastrophe. Und seit ca. 25 Jahren tobt in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit die Diskussion darüber, wie realistisch diese Vorhersagen sind.
Die Politik hat seit ca. 20 Jahren beschlossen, dass die Klimamodellvorhersagen einer dramatischen Erwärmung realistisch sind und hat entsprechende Massnahmen eingeleitet, wie z. B. die Bundesregierung mit ihren Beschlüssen vom 13. Juni und vom 7. November 1990, die CO2 Emissionen Deutschlands bis 2005 um 25% zu reduzieren, die UN mit der Verabschiedung der Klimarahmenkonvention von 1992 und dem Kyoto – Protokoll von 1997.
In Europa und besonders in Deutschland wurden die klimapolitischen Beschlüsse seither mehrfach verschärft.....

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GROKO und Energiewende

8. Januar 2014

Mit Spannung erwartet wurden die Ziele der Großen Koalition auf dem Gebiet der Klima- und Energiepolitik. Im Koalitionsvertrag werden sie unter Ziffer 4 auf den Seiten 49 – 61 dargelegt; unter Ziffer 4.1 werden die Ziele für Wirtschaft, Wachstum und Innovation beschrieben. Die Reihenfolge ist ein gutes Omen; zumindest ist erkennbar, wo die Prioritäten der Regierungsarbeit zu liegen scheinen.

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